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Etosha Kamanjab Ondangwa Oshakati
Otavi Outjo Tsumeb

Der Etosha Nationalpark ist mit über 22 000 Quadratkilometern einer der größten Nationalparks Afrikas.

Besonders von Mai bis September (die kühleren Monate in Namibia) bietet der Park hervorragende Bedingungen zur Wildbeobachtung.

Entweder eine ausgedörrte weiße Wildnis oder ein üppig grünes "Land der Fülle", Etosha ist ein Ort der Extreme. Aufgrund des ausgedehnten Netzwerks guter Straßen kann man den Etosha Nationalpark sehr gut selbst befahren.

Etosha Nationalpark
   
Etosha Pfanne

Die Etosha-Pfanne macht 25 % des Etosha Nationalparks aus und ist eine 130 Kilometer lange und bis zu 50 Kilometer breite Lehmpfanne mit hohem Salzgehalt. Im südlichen Teil der Etosha-Pfanne leben Elefanten in dem hier dichten Mopanewald.

Während der Sommermonate, nach ausreichendem Regen, füllt sich die Pfanne mit Wasser und lockt vor allem Pelikane und Flamingos an.

   

Die Minenstadt Tsumeb hat ein subtropisches Klima mit sehr heißen Sommern und milden Wintern. Vor allem für seine Kupfer- und Bleischmelzer bekannt, besitzt Tsumeb die größte Blei produzierende Mine in Afrika und ist der fünfgrößte Bleiproduzent der Welt.

Am Stadtrand von Tsumeb befindet sich ein Straßenmarkt mit herrlichen in Namibia weit verbreiteten Holzschnitzereien.

Nordwestlich von Tsumeb liegen zwei dunkle und sehr tiefe Seen. Sie entstanden als die Deckenschicht großer unterirdischer Höhlen einstürzte und sich dadurch eine umgekehrte Pilzform bildete.

See Otjikoto

   
Ovamboland

Die Stadt Outjo liegt inmitten eines hügeligen, savannenartigen Rinderzuchtgebietes und liefert Rindfleisch sowohl ins ganze Land als auch ins Ausland.

Nördlich der Etoscha-Pfanne liegt "Ovamboland", das ehemalige "Homeland" der Ovambos in Namibia. Nach der Unabhängigkeit des Landes wurde das Ovamboland in die vier Regionen Omusati, Ohangwena, Oshana und Oshikoto eingeteilt und wird heute auch die "Vier O Region" genannt.

Die Landschaft ist flach und monoton mit vereinzelten Siedlungen. Zwischen den Feldern und Krals (umzäunter Viehhof) wachsen Mopane-, Marula- und wilde Feigenbäume sowie die Makalani-Palme, das Symbol der Ovambo-Region.

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